Der Beginn

04.01.84 Gründungsversammlung im Nebenraum der Wirtschaft.

Trainingstage waren der Montag, Mittwoch und später dann noch der Freitag. Die Bahnen teilte man sich noch mit den Hobbykeglern.

Sitzordnungsprobleme

Schon früh stellte sich bei den Abteilungssitzungen eine klare Sitzordnung heraus: die Tische in U-Form angeordnet, sitzen die Frauen auf der einen Seite, die Männer auf der gegenüberliegenden Seite und der Vorstand an der Stirnseite. Dass dies problematisch sein kann – da sehr kommunikationsfördernd – stellte sich schon bei der allerersten Wahl heraus. Die Wahl zum Abteilungsleiter entwickelte sich ungewollt zur Kampfwahl zwischen Dietmar Höpfner und Hans Eisele. Auf der Damenseite ging es nämlich so heiss her, dass sie nur die Hälfte mitbekommen haben. Gerade seine eigene Schwiegermutter meldete sich zwar als der Namen Höpfner fiel, aber es hieß nicht „für Höpfner“, sondern „gegen Höpfner“. Am Schluss ging es noch 13:12 für Dietmar aus. Seitdem wird immer zweimal gefragt, damit solche Wahlen vermieden werden.

Vorbereitung auf die erste Saison

Doch wir standen nicht alleine da. Der tatkräftigen Unterstützung des damaligen Bezirksvorsitzenden Rüdiger Kreuzmann, des Kreissportwartes Hermann Mäckle und des Ulmer Pressewartes Hilmar Buschow (alle ESC Ulm), sowie vielen anderen erfahrenen Sportkameraden verdankte die Sportkegelabteilung, dass die Mannschaften zum Saisonbeginn für den Spielbetrieb gut gerüstet waren.

Rüdiger Kreuzmann erklärte sich ohne zu zögern dazu bereit das Training zu übernehmen. Nachdem auch bekannt war, dass man auf dem Eselsberg nun auch "professionell" Kegeln kann, kamen auch einige erfahrene Sportkegler zum VfB. So übernahmen die Neumitglieder Johannes Alfort das Damentraining und Manfred Pscheidl das Jugendtraining (beide kamen vom ESC Ulm). Das erste Training fand am 23. Januar 1984 statt.

Doch nur mit Training war es nicht getan. Nachdem man die Grundkenntnisse im Kegeln verstanden und gelernt hatte, versuchte man durch Freundschaftsspiele etwas Wettkampferfahrung zu sammeln.

Aber erst im Juli '84 begannen die ersten zu verstehen, was noch auf sie zukommen sollte. Mit der Meldung der Mannschaften gab es kein zurück mehr. Und als die Wahl der Spielführer anstand merkte man schon, dass Sportkegeln doch mehr als nur der Akt körperlicher Anstrengung ist. Nachdem Dorothea Kügele und Christina Mayr zu den Spielführerinnen der Damen, Dietmar Höpfner und Günter Reisch zu den Spielführern der Herren 1, Manfred Pscheidl und Helmut Baum zu den Spielführern der Herren 2 gewählt wurden, war man nun mehr oder weniger für die im September beginnende Saison vorbereitet. Alles weitere sollte sich zeigen...

Am Anfang waren...

...es zwei Herren-, eine Damen- und eine Jugendmannschaft, die der VfB in seiner ersten Saison 84/85 zur Meisterschaft gemeldet hat. Die Abteilung umfasste zu diesem Zeitpunkt 21 Herren, 7 Damen und 9 A-Jugendliche. Aber gerade mal drei Spieler hatten bis dahin schon Sportkegelerfahrung. Die meisten waren Fussballer, die sich gegenseitig zum Kegeln animiert hatten.

In den neun Monaten, die nun zwischen der Gründung und der ersten Saison lagen, bestritt man zahlreiche Freundschaftsspiele, um an die nötige Spielpraxis zu kommen. Und schon ein Jahr nach der Gründung hatte man den ersten Meistertitel errungen.

Die Gründungsmitglieder

- Harry Muhr
- Dieter Bosler
- Sabine Bosler (geb. Kohnle)
- Dietmar Höpfner
- Gabi Höpfner (geb. Kügele)
- Christina Mayr
- Christine Muhr (geb. Wagner)
- Paul Wagner
- Marianne Wagner
- Hans Eisele
- Monika Fauss (geb. Wagner)
- Joachim Muhr
- Charly Braun

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